Verkehrsministerin Doris Bures (SPÖ) brachte mit ihrer Aussage am 23.2.2010 wieder Dampf in die Diskussion, dass die Eisenbahner nach wie vor mit 52 Jahren in die Pension ohne Abschläge gehen können.
Sie schlägt nun vor, dass schrittweise um 1 Jahr der Pensionsantritt  erhöht werden sollte. Für Finanzstaatssekretär Lopatka (ÖVP) ist das zuwenig und zu langsam, wenn bei anderen Österreichern das Durchschnittsantrittsalter 58 Jahre ist. Gleichen  Druck müsste er auf (seine) den öffentlichen Dienst ausüben
 
Wir werden gespannt sein, welches Ergebnis die Verwaltungsreformgruppe bei den Pensionen ÖBB, der Beamten oder Nationalbank  im Mai 2010 bringen wird?
 
Pensionen: Reform notwendig
 
Eine Reform des Pensionssystems und eine schritt­weise Heranführung an  das faktische gesetz­liche Pen­sions­antrittsalter (65/60 Jahre) ist dringend nötig. Mit der Finanzierung haben immer schon  mehr EU Länder große Probleme. Selbst die privaten Pensionskassen wie die APK in Österreich nimmt nun 2010  eine Kürzung der Leistungen um – 3,5 % vor.
 
Begründet wird dies mit der gestiegenen Lebens­erwartung. Sind unsere EU Sozialexperten blind oder taub für eine Harmonisierung eines EU einheitlichen Pensionssystems, welches die demo­grafische Ent­wicklung der Bevölkerung berücksichtigt? Sieht man über unsere Grenzen hinweg ist das Pensionsantrittsalter schon deutlich höher als bei uns. Die Hacklerregelung wird 2013 auslaufen. Männer sollen mit 67 und Frauen mit 65 Jahren ohne Abschläge in Pension gehen fordert der Linzer UNI-Professor Friedrich Schneider kürzlich in Linz.. Neben der Pensionsreform ist für die Regierung der klugen Köpfe – Experten, noch die Gesundheits­reform, die Bildungsreform  und die schwerste Geburt, die Verwaltungsreform umzusetzen.
 
 Ohne Ausgaben­einschränkungen und neuen Steuern  (un)möglich?