Im Mai 2009 wurden die Arbeiterkammerwahlen nun in allen Bundesländern abgeschlossen. Starke Verluste mußte die Fraktion FSG hinnehmen. Zugewinnen konnte die Liste FCG/ÖAAB und die Freiheitlichen Arbeitnehmer.
 
Die Wahlbeteiligung war erschreckend niedrig unter 50 %  und zeigt das mangelnde Interesse der Arbeitnehmer an einer demokratischen Wahl. Eine  Pflichtmitgliedschaft wird offensichtlich als Persilschein für die Sicherheit am und für den Arbeitsplatz gewertet. Die Realität in der momentanen Situation am Arbeitsmarkt sieht aber anders aus. 300.000 Arbeitslose bedeuten auch weniger Pflichtbeiträge für die Arbeiterkammern. Was bei den Leistungen in Zukunft nun nach den kostspieligen Wahlwerbungen für eine Pflichtmitgliedschaft eingespart wird werden wir bald sehen.
 
Martin Mayer, Lungitz, Juni 2009