Weltweit sind diese Begriffe immer wieder ein Thema zur sozialen Gerechtigkeit. Die Politiker sind die größten „Gerechtigkeitsmenschen“, wenn man ihre Gehälter öffentlich noch dazu nach­lesen kann. Über ihre Einkommen wird in den Zeitungen nur bei Erhöhungen geschrieben. Über ein Grundeinkommen von 1000 Euro (brutto) für jeden Österreicher  bei einer  40 Stundenwoche steht man vor einem Rätsel, ob man schon reich genug ist oder noch als   arm statistisch aufscheint.
Interessant ist auch die laufende Diskussion über den Anspruch auf ein Pflegegeld. Die armen Reichen fallen diesmal vielleicht  um diese Sozialleistung. Es gibt viele Österreicher/innen, die sich mit einem geringen Einkommen ein „Vermögen“ (Haus, Eigen­tumswohnung) ge­schaffen haben. Ist er/sie reich oder arm? Andere haben auch ein geringes Einkommen und leben in einer geförderten Wohnung, verleben ihr Einkommen, haben kein Vermögen und sind damit zufrieden. Ist er/sie reich oder arm? Im Vordergrund soll immer der Mensch im Mittelpunkt stehen, der auf Grund seiner geistigen und körperlichen Gegebenheiten eine vertretbare Hilfe aus unserer Solidar­gemeinschaft braucht, ob arm oder reich.
Eine Grundsicherung sollte jedenfalls jedem zustehen, ob arm oder reich, darüber hinaus kann jeder selbst privat Vorsorge treffen.
Ramto Relföh, St.Marien,OÖ.