Heftige Schlagzeilen liefern die Jung­gewerkschafter auf ihrer Internetseite im ÖGB. So zum Beispiel: Krank: Zivildienen kann tödlich sein. Zivildiener müssen sich auch krankschreiben lassen wie Arbeitnehmer. Schon derzeit müssen Zivieldiener ihren Dienst an der Gesellschaft verlängern, wenn sie länger als 24 Tage krank sind - im Gegensatz zu Präsenzdienern.
Der noch Vorschlag der Innenministerin mit zusätzlicher Zivil­dienstverlängerung würde dazu führen, dass die Zivildiener trotz ernster Erkrankungen den Dienst antreten. Das kann den Krankheitsverlauf massiv verschlimmern und zu chronischen Erkrankungen oder gar zum Tod führen, sagt der ÖGJ Sprecher Jürgen Michlmayr. Innenministerin Fekter will nur „krank­feiernde“ Zivildiener mit einer Verlängerung des Zivildienstes drohen.
 Die Junggewerkschafter, die offen­sichtlich nicht beim Bundesheer waren sollten sich vor Ort einmal informieren. Dort gibt es keinen Kranken­stand,  sondern Bettruhe in der Kaserne. Was sagen alle anderen Arbeitnehmer/innen die im Durchschnitt  0- 12 Tage im Jahr krank sind und anderen Belastungen als Zivildiener ausgesetzt sind?
 
Zivildiener - nein  als Polizist
Wer sich als 18 Jähriger aus Gewissensgründen gegen den Waffengebrauch und damit für den Zivildienst entschieden hat kann nicht Polizist werden. Die ÖGB Jugend fordert nun  eine Gesetzesänderung, dass ZIVIS nach 3 Jahren in den Polizeidienst eintreten dürfen.
Mit 18 Jahren sollte man schon  persönlich mit dem Gewissen gefestigt sein, wenn man schon mit 16 Jahren wahlberechtigt usw. ist.
 
Verteidigungsminister Darabos,  Ex Zivi  trägt auch
keine Waffe  - oder?